Der Fußball in der Moderne

Das heutige Fußballspiel wurde in England erfunden. Im Jahre 1848 schrieben Studenten der Cambridge Universität die ersten Regeln für ein fußballähnliches Ballspiel auf. Ob ihnen die geschichtlichen Vorläufer bekannt waren ist nicht gewiss, es ist aber anzunehmen. Hier wurde auch der Begriff “football” das erste Mal geprägt, während man in Amerika und Kanda eher von “soccer” sprach, als Abrenzung zum bekannten American Football. Im Jahre 1857 gründeten Kricketspieler den ersten Fußballverein, den FC Sheffield. Damals hatte eine Mannschaft zwischen 15 und 20 Spieler. Im Jahre 1863 wurde dann die FA, die Football Association, der Vorläufer der FIFA gegründet. Damit wurde Englands Rolle als Mutterland des Fußballs gekräftigt, 1870 begrenzte die FA die Anzahl der Spieler auf 11 Mann und legte ein Jahr später das Verbot des Handspiels fest, mit Ausnahme des Torwartes. Im Jahre 1872 kam es dann zum ersten länderübergreifenden Spiel zwischen England und Schottland. Das Spiel endete 0:0. Auf dem Kontinent verbreitere sich der Fußball zunächst in der Schweiz. Und griff von dort auf die anderen Länder über. In Deutschland wurde der Fußball 1874 durch den Lehrer Konrad Koch bekannt. Ähnlich wie in der Antike war er zunächst als Ertüchtigungsübung für Soldaten, aber auch für die Bürger gedacht. Die Arbeiterklasse war von dem Spiel zunächst ausgeschlossen, da ihnen die Zeit und das nötige Geld fehlten. Erst in der Weimarer Republik wurde mit der Sozialgesetzgebung der Fußball in Deutschland zum Massensport und verbreitete sich in Folge der Globalisierung über die ganze Welt.

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