RB Leipzig will noch einmal alles geben
Der RB Leipzig durchlebt derzeit eine schwere sportliche Krise. Noch zwei Spiele stehen der Mannschaft in der laufenden Saison bevor, wobei das Endergebnis eine entscheidende Rolle spielen wird. Möglicherweise hängt auch der Verbleib von Trainer Ralph Hasenhüttl in seinem Amt vom Tabellenplatz der Leipziger ab.
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick erklärte, dass man jetzt gemeinsam schauen müsse, nach Möglichkeit noch vier oder besser noch sechs Punkte in den verbleibenden beiden Spielen zu holen. Rangnick hat Tabellenrang fünf oder sechs im Visier. Um das Saisonziel zu erreichen, fordert er, noch einmal alles in dieses eine Ziel zu investieren.
Der 59-Jährige weiß, dass die bisherige Bilanz des RB Leipzig unangenehme Konsequenzen haben kann. Denn neben fünf Spielen ohne Sieg und nur einem Remis fallen auch die 18 Gegentore schwer ins Gewicht. Konkret geht es um einen erneuten Einzug in das internationale Geschäft.
Die Leipziger kämpften sich, nachdem sie in der Gruppenphase der Champions League ausgeschieden waren, bis ins Viertelfinale der Europa League vor. Nun setzt der Klub alles daran, sich für die Europa League zu qualifizieren.
Neben Eintracht Frankfurt gehören auch der VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC zu den Mitstreitern um einen Platz in der Europa League. Allerdings gab Hasenhüttl nach der schmerzhaften 0:3-Niederlage gegen den FSV Mainz zu bedenken, dass einige Spieler keine Energie mehr haben. Bei vielen sei die Luft raus, so der 50-Jährige.
Bei der Mannschaft macht sich allgemeine Verunsicherung breit. Es scheint, als habe sie ihre derzeitige Leistungsgrenze erreicht. Das zeichnete sich bereits in der Partie gegen Mainz deutlich ab, in dem die Spieler ihren Gegnern nicht viel entgegenzusetzen hatten.
Hasenhüttl sagte diesbezüglich, dass die Mannschaft im bevorstehenden Heimspiel gegen Wolfsburg alles reinpacken muss. Ordentlich Druck kommt auch von Rangnick. Der Sportchef verdeutlicht, dass der RB Leipzig etwas erreichen will.
Es gehe nicht darum, etwas zu vermeiden, so wie es bei den Wolfsburgern der Fall ist. Und das müssen die Spieler auch auf dem Spielfeld zum Ausdruck bringen. Wolfsburg kämpft aktuell gegen den Abstieg. Ebenso geht es dem FSV Mainz.