Deutschlands vorläufiger WM-Kader
In zwei Wochen muss Bundestrainer Hansi Flick die 26 Spieler nominieren, die im deutschen Kader bei der WM 2022 stehen sollen. Diese startet in rund vier Wochen. Der 57-Jährige hat bereits am 21. Oktober einen vorläufigen Kader an die FIFA gemeldet. Dieser umfasst 55 Spieler – und mit dabei sind einige überraschende Namen. Dies behauptet zumindest die „Bild“, denn öffentlich kommuniziert wurde die Liste vom DFB nicht.
Füllkrug, Götze und Moukoko mit dabei
Im vorläufigen deutschen Kader stehen demnach Niklas Füllkrug (Werder Bremen), Youssoufa Moukoko, Mats Hummels (beide Borussia Dortmund) und Mario Götze (Eintracht Frankfurt). Letzteren wollte Flick eigentlich sogar schon im September in den deutschen Nations League-Kader berufen, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Nach Rücksprache mit dem Spieler soll er allerdings davon abgesehen haben. Mit Hany Mukhtar fehlt hingegen ein Mann, der vielerorts als Überraschungskandidat gehandelt wurde. Er bringt derzeit in den USA beim SC Nashville sehr starke Leistungen am Fließband. Die Liga scheint Flick jedoch zu schwach zu sein – abgesehen davon, dass er sich gegen Spieler wie Thomas Müller, Jamal Musiala, Florian Wirtz oder Julian Brandt durchsetzen müsste.
Deshalb musste Flick einen vorläufigen Kader nominieren
Der Termin der Kadernominierung liegt mit dem 10. November nur zehn Tage vor dem Turnierstart. Dies ist zu dicht für regelmäßige Dopingkontrollen vor dem Beginn der Endrunde der Weltmeisterschaft in Katar. Flick musste deshalb (wie alle anderen Nationaltrainer auch) die Vornominierung treffen, damit die Spieler in angemessener Weise getestet werden können. Dies bedeutet zugleich auch: Von diesem 55er Kader muss der Bundestrainer seine finale 26er Auswahl nominieren. Wer nicht auf der Liste steht, hat keine Chance darauf, bei der WM das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen.