Hoffenheim ohne Ochs und Beck

Bei der TSG 1899 Hoffenheim gehts es derzeit drunter und drüber. Nach dem peinlichen Aus im Pokal gegen AK Berlin und dem kompletten Fehlstart in der Liga kommt nun auch noch Verletzungspech hinzu. In den kommenden Tagen muss Trainer Markus Babbel unter anderem auf Andreas Beck und Patrick Ochs verzichten. Beck hat noch immer eine Kniereizung nicht auskuriert, während Ochs, der Neuzugang vom VFL Wolfsburg, sich im Training eine Zerrung an den Adduktoren zugezogen hat.   Am Freitag wurde bekannt gegeben, dass beide Defensivspieler einige Tage nicht am Training teilnehmen werden können. Beck soll erst in der nächsten Woche wieder an die Mannschaft herangeführt werden. Ochs war bislang der nominelle Ersatz für Beck auf der rechten Abwehrseite und nun fällt der Neuzugang ebenfalls auf unbestimmte Zeit aus.   Ochs war erst vor einer Woche in den Kraichgau gewechselt, jedoch glaubt der 28-Jährige trotz seiner Verletzung und der aktuellen Situation des Vereins, dass es schon bald eine Trendwende geben wird.

„Ich weiß um die Qualität der Mannschaft. Der aktuelle Tabellenplatz ist nur eine Momentaufnahme“, so Ochs. Momentan befindet sich die TSG auf dem 17. Tabellenplatz. Nach der Länderspielpause geht es für die Elf von Trainer Babbel am 16. September mit einem Gastauftritt beim SC Freiburg weiter.   Noch vor der Saison wollten die Blauen die Europa League ansteuern und selbst nach dem eklatanten Auftreten bei den ersten Spielen denkt Babbel, dass dieses Ziel noch immer realistisch ist. Bislang hat sich die Truppe jedoch noch nicht gefunden, vor allem im Defensivbereich gibt es noch Handlungsbedarf. Im Sturm war schon der ein oder andere positive Ansatz zu erkennen, allerdings müssten vor allem die Neuzugänge endlich richtig zur Geltung kommen.

Bisher hießen die Führungsspieler bei der TSG immer Starke, Beck und Salihovic, doch der eine spielt nun im Trikot der Bayern gewechselt und die anderen beiden sind entweder verletzt oder noch komplett außer Form. Heißt, dass sich bei den Hoffenheimern noch eine neue Rangordnung bilden muss, wenn es in dieser Saison doch noch etwas mit der Europa League oder zumindest einem oberen Tabellenplatz werden soll.

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