Lewandowski-Sperre reduziert

Nun kommt es also doch zur Begnadigung von Robert Lewandowski. Das DFB-Bundesgericht hat die Sperre des polnischen Torjägers nach einer mündlichen Verhandlung nun auf 2 Spiele reduziert. So kann der Pole schon am kommenden Samstag gegen Hannover 96 in der Liga wieder mit von der Partie sein.

Lewandowski, der sich angeblich unter der Woche endgültig für einen Wechsel zu den Bayern entschieden haben soll, stand zuletzt beim 1:1 gegen Gladbach am 24. Februar und am 16. Februar gegen die Eintracht aus Frankfurt nicht auf dem Platz. Somit hat der 24-Jährige nach der Strafmilderung seine Sperre abgesessen.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke brachte vor dem Gericht immer wieder das Argument, dass Lewandowski bei seinem Foul eine „abnehmende Intensität“ gezeigt habe, sodass man ihm keinen böswilligen Vorsatz unterstellen könne. Der Leiter des Kontrollausschusses, Anton Nauchreiner, sah das ganze aber genau anders herum und unterstellte dem Scorer Absicht. Als Zeugen wurden erneut Schiri Manuel Gräfe sowie sein Assistent Markus Häcker aus Berlin eingeladen. Per Telefon wurde auch der Hamburber Skjelbred befragt, den Lewandowski damals gefoult hatte.

Nach den mündlichen Verhandlungen mit dem DFB-Sportgericht wurde dann zunächst die Spiele über 3 Sperre verhängt, was für die Dortmunder definitiv zu hart erschien. Nun wurde die Sperre zum Glück der Borussen etwas verringert, sodass er endlich wieder aktiv werden kann.

Wie lange Lewandowski nun aber noch für den BVB auf Torejagd gegen kann bleibt weiter fraglich. Es wurde über niemanden so oft diskutiert wie über den 24-Jährigen. Für die Dortmunder wäre es im Sommer jedenfalls die letzte Chance, für den Bomber in dessen Adidas Fußballschuhen noch ein schönes Sümmchen zu kassieren.

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