USA-Reise: Bayern verliert – Guardiola tobt

Der FC Bayern München hat sein letztes Testspiel auf der USA-Reise mit 1:2 gegen eine All-Star-Auswahl aus der Major League Soccer verloren. Dies war allerdings ebenso wenig die Nachricht des Tages wie der Umstand, dass einige Weltmeister der Bayern immerhin zu Kurzeinsätzen kamen. Für jene sorgte Bayern-Coach Pep Guardiola mit seinem gesamten Trainerteam.

Kein Handschlag von Guardiola
Der spanische Trainer und seine Assistenten verweigerten geschlossen den siegreichen Amerikanern den Handschlag. Stattdessen stürmte Guardiola auf die Unparteiischen los und ließ seinem Unmut über das, was er in den 90 Minuten zuvor gesehen hatte, freien Lauf. Der Schiedsrichter hatte in den Augen des 43-Jährigen eine überharte Spielweise des Gegners geduldet. Insbesondere Xherdan Shaqiri und Bastian Schweinsteiger wurden extrem hart angegangen.

Schweinsteiger humpelt vom Platz
Der deutsche Nationalspieler humpelte nach einem schlimmen Foul von Will Johnson vom Feld. Schlimme Erinnerungen wurden bei den Bayern an die vergangene Saison wach, als der 30-Jährige über Monate fehlte. Diesmal scheint er jedoch Glück im Unglück gehabt zu haben. Er habe nur eine Prellung erlitten, ließ Schweinsteiger direkt nach der Partie wissen. Diese solle ihn nicht lange behindern.

Die Münchner befinden sich bereits auf dem Heimflug. Am Wochenende steht der Super Cup gegen Borussia Dortmund an. Eigentlich sollten die zurückgekehrten Weltmeister in der Partie gegen den wohl schärften Herausforderer in der Bundesliga noch einmal mehr Spielzeit erhalten. Zumindest bei Schweinsteiger muss man allerdings nun ein großes Fragezeichen machen. Vermutlich haben die Bayern nur wenig Interesse daran, gleich wieder ein großes Risiko einzugehen. Dafür dürfte die Saison zu lang werden, als dass man seine Gesundheit in einem vergleichbar unwichtigen Spiel wirklich gefährden würde.

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