BVB: Hummels erfreut seine Fans

Der neue Kapitän von Borussia Dortmund heißt Mats Hummels. Der Innenverteidiger folgt Sebastian Kehl nach. Und die jüngsten Nachrichten zeigen, dass Trainer Jürgen Klopp eine hervorragende Entscheidung damit getroffen hat, Hummels diese Rolle zu übertragen. Denn der 25-Jährige besitzt in seinem Arbeitspapier keine Ausstiegsklausel – auf eigenen Wunsch hin.

Hummels wollte keine Ausstiegsklausel
Rückblick: Im Jahr 2012 verlängerte der Abwehrspieler seinen Vertrag beim BVB vorzeitig bis 2017. Wie in der heutigen Zeit üblich, hatte er dabei die Möglichkeit, eine Ausstiegsklausel zu bekommen, entschied sich jedoch bewusst dafür, diese nicht in Anspruch zu nehmen. Er wollte damit „ein Zeichen setzten“, erinnert sich der Innenverteidiger im Gespräch mit der Online-Plattform „Transfermarkt“. Dabei ging es nicht nur um die Innenwirkung, sondern auch um ein Signal nach außen in Richtung FC Bayern, dass man als Konkurrent nicht einfach wieder verschwinden werde.

Breno beschwerte dem BVB Hummels
Hummels wäre beinahe nie bei Borussia Dortmund gelandet, wenn der FC Bayern eine im Rückblick falsche Transferentscheidung nicht getroffen hätte: Im Jahr 2007 holten die Münchner den Brasilianer Breno für zwölf Millionen Euro an die Säbener Straße, der den Wechsel aus seinem Heimatland weder sportlich noch privat verarbeiten konnte. Wäre dies nicht passiert, „wäre ich auch nicht weggegangen“, so Hummels. Manchmal werde man „praktisch zu seinem Glück gezwungen“. Eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber kommt für den Nationalspieler wohl nicht mehr in Betracht. Die Äußerungen von Karl-Heinz Rummenigge über die Vertragsinhalte von Marco Reus haben bei Hummels für Ärger gesorgt. Sie seien „Kalkül“. Bayern wollte seine Gegner durch solche Sätze „verunsichern und schwächen“.

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