Mainz 05: Hjulmand gefeuert

Mainz 05 hat offenbar die Notbremse gezogen und Trainer Kasper Hjulmand gefeuert. Dies berichtet die „Bild“ unter Berufung auf verlässliche Quellen im Verein. Demnach wird Manager Christian Heidel am heutigen Dienstag den Dänen zum Gespräch bitten und ihm erklären, dass er freigesetzt wird. Ein Job-Endspiel, nach dem es zuletzt noch aussah, wird es demnach auch nicht mehr geben.

Rosenmontag verhinderte sofortige Entlassung
Kurios an dem Vorgang: Eigentlich hätte Hjulmand schon am Montag gefeuert werden sollen. Allerdings war der Tag der Rosenmontag und die Spieler hatten frei, um auf den Straßen feiern zu gehen. Mainz verschob die Entlassung des 42-Jährigen deshalb laut Quelle auf den ersten Tag, als die Spieler wieder vor Ort waren.

In Mainz halte man den Dänen eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer, heißt es weiter. Allerdings sei er zu emotionslos für den Abstiegskampf und könne das Team nicht ausreichend heiß machen. Deshalb sei es nun an der Zeit gewesen, die Notbremse zu ziehen.

Schmidt kommt als Nachfolger
Ein Nachfolger steht auch schon fest, so die „Bild“ weiter: Der Schweizer Martin Schmidt, der bislang des U23 des Klubs betreut hat, soll dauerhaft die Chefrolle übernehmen. Ihm zur Seite steht als Assistent Bo Svensson, der bis in den vergangenen Sommer für die Rheinhessen spielte. Mainz versucht es also mit der gleichen Strategie, die bei Werder Bremen sehr gut, beim Hamburger SV einigermaßen und bei Hertha BSC Berlin möglicherweise gefruchtet hat.: Ein Mann, der sich in der zweiten Reihe bewiesen hat und der ein Trainerteam mitbringt, das insgesamt für Identifikation mit dem Klub steht, soll die Kohlen aus dem Feuer holen.

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