Klandt: Ein neuer Keeper für die Eintracht?

Eintracht Frankfurt benötigt zur neuen Saison einen weiteren Keeper. So viel steht schon fest, da Felix Wiedwald seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert und den Verein verlässt. Vermutlich zieht es ihn zu Werder Bremen. Und die Hessen haben offenbar einen neuen Mann gefunden, der die Reihen wieder schließen soll – und der auch kein Problem damit haben dürfte, hinter Kevin Trapp auf der Bank Platz zu nehmen: Patrick Klandt.

Klandt von Frankfurt zu Frankfurt?
Außerhalb von Frankfurt dürften nur Fans der zweiten Liga Klandt kennen. Der 31-Jährige spielt seit siebeneinhalb Jahren für den FSV Frankfurt. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung sind jedoch geplatzt. Laut „Bild“ wird es deshalb zur Trennung kommen, weil im Klub keiner den „schwarzen Peter“ aufnehmen und Schuld an den gescheiterten Verhandlungen sein möchte. Was auf den ersten Blick merkwürdig erscheint, macht auf den zweiten durchaus Sinn: Um die Verhandlungen wieder aufzunehmen, müsste sich irgendwer im Klub bewegen. Dies ginge jedoch nur mit dem Einverständnis, bislang etwas falsch gemacht oder nicht richtig eingeschätzt zu haben. Und dazu ist niemand bereit.

Eintracht die perfekte Lösung – für beide Seiten
Die Eintracht könnte deshalb die perfekte Lösung sein: Sowohl für den Spieler wie auch für den Bundesligisten. Klandt ist ablösefrei und wird als Zweitliga-Keeper kaum mehr Gehalt als Wiedwald kosten. Der 31-Jährige darf im Gegenteil vermutlich sogar mit einer spürbaren Gehaltserhöhung rechnen. Zudem hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass der zweite Mann hinter Trapp immer auf Spielzeit gekommen ist, da der Keeper der Nummer eins des Bundesligisten zu fragil für eine ganze Saison zu sein scheint. Klandt müsste – auch dies ist ein Faktor für einen 31-Jährigen – nicht einmal umziehen und privat kein neues Umfeld suchen. Dieser Transfer wirkt alles andere als unwahrscheinlich, wenn ihn derzeit auch weder Spieler noch Verein kommentieren möchten.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.