Kruse: Wolfsburg will neun Millionen Euro sehen
Noch immer ist Max Kruse Spieler des VfL Wolfsburg, dabei sind sich der Profi und der Klub eigentlich einig, dass man so schnell wie möglich getrennte Wege gehen möchte. Dies ist allerdings auch der einzige Punkt, in dem die Niedersachsen und der Angreifer übereinstimmen. Vor allem die Ablöseforderung der Norddeutschen bereitet Kruse Kummer, da jene sehr hoch ausfällt. Laut „Bild“ verlangt Wolfsburg-Manager Klaus Allofs neun Millionen Euro – und will damit 75 Prozent der zwölf Millionen, die der VfL vor einem Jahr gezahlt hat, wiedersehen. Der Spieler hat jedoch durch seine Eskapaden deutlich an Marktwert verloren. Welcher Verein soll noch bereit sein, so viel Geld für einen derart mit Problemen beladenden Akteur zu bezahlen?
Gladbach winkt ab – stattdessen ins Ausland?
Kruse selbst hatte gehofft, dass sein Ex-Klub Borussia Mönchengladbach ihn zurückholen würde. Doch die Fohlen haben abgewunken. Manager Max Eberl erklärte, man werde „defintiv“ keinen Spieler mehr holen – abgesehen von der angestrebten Festverpflichtung von Christensen.
Für den 28-Jährigen bleibt damit praktisch nur der Gang ins Ausland – nach England, in die USA oder nach China. Zwei Vereine aus dem Reich der Mitte sollen auch tatsächlich Interesse an Kruse haben. Jener sagt schon einmal vorläufig, dass auch Transfer in die Fremde seinen Reiz hätte. Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass er schon lieber in der Bundesliga bleiben würde.
Neues Management soll helfen
Um den gewünschten Transfer zu schaffen, hat sich Kruse ein neues Management gesucht. Er wird nicht länger von Thomas Struntz vertreten, sondern baut jetzt auf die Dienste von Rechtsanwalt Michael Decker. Jener betreut neben Nationalspieler Julian Weigl vor allem Prominente aus dem Showbiz – beispielsweise Xavier Naidoo und Schlagersängerin Nena.