Michael Ballack äußert Kritik an Peter Bosz

Nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München schrillen in Dortmund die Alarmglocken. Dabei steht besonders Trainer Peter Bosz in der Kritik. Einer seiner Kritiker ist Michael Ballack. Der 41-Jährige bemängelt insbesondere die Handlungsweise des BVB-Trainers.

Und auch Bosz konnte und wollte die aktuelle Situation des BVB nach der Niederlage nicht mehr verschleiern. Der Niederländer gab nach dem Spiel eine erste Einschätzung ab: Dabei betonte er, dass Bayern München insbesondere während der ersten Spielhälfte die überlegene Mannschaft war und dass Borussia Dortmund nicht nur hinterhergelaufen sei, sondern zudem auch immer zu spät war.

Der 53-Jährige fand während seiner Spielanalyse deutliche Worte und offenbarte damit die Krise, in der Borussia Dortmund bereits seit mehr als drei Wochen steckt. Zu möglichen Lösungsansätzen, mit denen der BVB seine missliche Lage beenden könne, wollte sich Bosz nicht äußern. Vielleicht hat er es auch nicht gekonnt, weil es noch keine konkreten Lösungsansätze gibt.

Doch nun äußerte sich auch Michael Ballack zum Krisenmanagement von Peter Bosz. Ballack drängt darauf, dass Bosz etwas verändert. Seiner Meinung nach ist es ein Fehler, in solch einer anhaltenden Lage wochenlang an einem System und den Spielern festzuhalten.

Ballack rät Bosz unter anderem dazu, gezielt Zweikämpfe zu trainieren. Auch machte Ballack kein Geheimnis daraus, dass er die Abwesenheit von Bosz während des Trainings der BVB-Reservisten am Sonntag nicht nachvollziehen kann. Und das sei nicht nur am Sonntag so gewesen. Auch in den Wochen zuvor hätte Bosz das Training den Assistenten überlassen.

Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hat kein Verständnis dafür, dass das Training bei Borussia Dortmund von Assistenten geleitet wird. Dabei wolle er keinesfalls das gesamte Spielsystem anzweifeln. Es ginge lediglich um die offensichtlichen Schwachstellen in der BVB-Abwehr.

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