USA-Reise: Bayern verliert – Guardiola tobt
Der FC Bayern München hat sein letztes Testspiel auf der USA-Reise mit 1:2 gegen eine All-Star-Auswahl aus der Major League Soccer verloren. Dies war allerdings ebenso wenig die Nachricht des Tages wie der Umstand, dass einige Weltmeister der Bayern immerhin zu Kurzeinsätzen kamen. Für jene sorgte Bayern-Coach Pep Guardiola mit seinem gesamten Trainerteam.
Kein Handschlag von Guardiola
Der spanische Trainer und seine Assistenten verweigerten geschlossen den siegreichen Amerikanern den Handschlag. Stattdessen stürmte Guardiola auf die Unparteiischen los und ließ seinem Unmut über das, was er in den 90 Minuten zuvor gesehen hatte, freien Lauf. Der Schiedsrichter hatte in den Augen des 43-Jährigen eine überharte Spielweise des Gegners geduldet. Insbesondere Xherdan Shaqiri und Bastian Schweinsteiger wurden extrem hart angegangen.
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DFB: Diskussion um die Rolle Özils
Manchmal muss Jogi Löw denken, er sei im falschen Film: Während der fünf Turniere, in denen der Bundestrainer nun schon die Verantwortung trägt, schied die Nationalmannschaft nie vor dem Halbfinale aus. Dies ist einmalig in der Geschichte des Fußballs überhaupt. Trotzdem wissen es in der Heimat die Experten und die „Couch-Bundestrainer“ stets besser. Jüngstes Beispiel ist die Position von Mesut Özil, der bei dieser WM auf den Außen aktiv ist, weil Löw das Zentrum Toni Kroos überlässt.
Strunz: Özil gehört auf die Spielmacher-Position
Beispielhaft sei die Einlassung von Thomas Strunz bei „Sport 1“ genannt. Dort fordert er, dass der Deutsch-Türke „Spielmacher“ sein solle. Flankiert wird er von Thomas Berthold, der verlangt, dass Andre Schürrle auf den Außen von Anfang an spielen darf. Diese zwei Namen sind nur der Bruchteil einer langen Liste. In vielen deutschen Online-Medien kann man inzwischen abstimmen, ob Özil im Zentrum spielen solle, weil sich nach wie vor das Gerücht hält, dass Löw Philipp Lahm wieder auf die Rechtsverteidiger-Position beordert hat, weil er aus der Heimat zu viel Druck erhalten habe. Tatsächlich macht er damit aber auch nicht alle Experten glücklich. Christian Wörns fordert beispielsweise, dass Jerome Boateng auf diese Position zurückkehren solle.
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BVB: Immobile meldet Transfer als perfekt
Das unendliche Wechseltheater um Ciro Immobile scheint beendet. Der Stürmer meldete seinen Wechsel vom AC Turin zu Borussia Dortmund als perfekt. Alles sei geklärt, ließ der Angreifer gegenüber dem italienischen Fernsehsender „RAI Sports“ wissen. Er werde zeitnah nach Deutschland reisen, um den Vertrag bei seinem künftigen Arbeitgeber zu unterzeichnen und den Transfer damit endgültig abzuwickeln.
19,4 Millionen Euro Ablöse?
Dies würde bedeuten, dass sich die Parteien mittlerweile auch auf eine Ablösesumme verständigt haben. Laut „RAI Sports“ soll diese eine Höhe von 19,4 Millionen Euro haben. Diese Information kann aber entweder nicht stimmen oder ist unvollständig. Borussia-Sportchef Michael Zorc hatte jüngst erklärt, dass Dortmund eine solche Summe zahlen wolle. Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder ist die Zahl zu hoch, der BVB hat nachgegeben und entrichtet den Betrag nun doch oder die Klubs haben sich auf ein Modell geeinigt, bei dem über Bonus-Zahlungen der Betrag erreicht werden kann.
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Hall of Fame: Hoeneß nimmt freiwillig Abschied
Auch in Deutschland gibt es eine „Hall of Fame des Sports“. Nach US-Vorbild werden hier Akteure geehrt, die sich durch große Erfolge und ein außergewöhnliches Engagement für ihre jeweilige Disziplin ausgezeichnet haben. Geleitet und verwaltet wird das Projekt von der Deutschen Sporthilfe. Bislang gehörte auch Uli Hoeneß zur Hall of Fame. Völlig zu Recht, wie man bis zum Bekanntwerden seiner Steuervergehen dachte. Um einen peinlichen Ausschlussprozess zu vermeiden, hat der frühere Bayern-Präsident inzwischen Nägel mit Köpfen gemacht.
Hoeneß tritt zurück
So teilte die Deutsche Sporthilfe mit, dass der frühere Stürmer nicht länger Teil der Hall of Fame sei. Er habe darum gebeten, dass seine Mitgliedschaft beendet werde, so das Schreiben der Betreiber der Hall of Fame weiter. Man habe diesem Wunsch entsprochen. Hoeneß habe zudem auch die Goldene Sportpyramide zurückgeschickt, die man ihm im Jahr 2009 überreicht hatte. Mit dieser war der damalige Bayern-Manager für sein Lebenswerk geehrt worden.
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VfL Wolfsburg: De Bruyne als Sündenbock
Der VfL Wolfsburg weiß nicht so recht, was er von der Saison 2013/14 halten soll: Die Wölfe stehen auf Platz sechs der Tabelle, nachdem sie sich 1:1 vom FC Augsburg am 27. Spieltag trennten. Das Team von Trainer Dieter Hecking ist damit deutlich besser platziert als in den Vorjahren. Gefühlsmäßig läuft es dennoch den eigenen Ansprüchen hinterher – allein für Luiz Gustavo und Kevin de Bruyne flossen in dieser Saison mehr als 40 Millionen Euro Ablöse. So konnten sonst nur der FC Bayern München sowie Borussia Dortmund investieren. Entsprechend groß waren die Erwartungen, die bislang nicht erfüllt werden konnten. Der Belgier ist dabei Sinnbild und Sündenbock für die Differenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit beim VfL.
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Lewandowski-Sperre reduziert
Nun kommt es also doch zur Begnadigung von Robert Lewandowski. Das DFB-Bundesgericht hat die Sperre des polnischen Torjägers nach einer mündlichen Verhandlung nun auf 2 Spiele reduziert. So kann der Pole schon am kommenden Samstag gegen Hannover 96 in der Liga wieder mit von der Partie sein.
Lewandowski, der sich angeblich unter der Woche endgültig für einen Wechsel zu den Bayern entschieden haben soll, stand zuletzt beim 1:1 gegen Gladbach am 24. Februar und am 16. Februar gegen die Eintracht aus Frankfurt nicht auf dem Platz. Somit hat der 24-Jährige nach der Strafmilderung seine Sperre abgesessen.
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