HSV feuert Knäbel – Heldt kommt nicht
Der Hamburger SV und Peter Knäbel gehen ab sofort getrennte Wege. Die Hanseaten haben den Sportchef mit unmittelbarer Wirkung freigesetzt. Dessen Arbeitspapier läuft zwar eigentlich noch bis Ende Juni 2017. Allerdings seien die Auffassungen darüber, wie man weitermachen solle, zu unterschiedlich gewesen, um die Zusammenarbeit fortzusetzen, so Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer. Aus diesem Grund erhält Knäbel zwar sein Gehalt weiter bis zum Ende seines Vertrags – es sei denn, er findet vorher einen neuen Job – allerdings muss er schon jetzt sein Büro räumen.
Kein Heldt: Beiersdorfer übernimmt
Die Gerüchte, dass der HSV Knäbel den Stuhl vor die Tür setzen könnte, gibt es seit einigen Tagen. Allerdings wurde spekuliert, dass das Schalkes geschasster Manager Horst Heldt kommen werde. Diese Meldungen haben sich allerdings als falsch erwiesen. Hamburg löst das Problem intern. Beiersdorfer erklärte, dass er nach Abstimmung mit seinen Vorstandskollegen künftig die Aufgaben von Knäbel übernehmen werde. Ihm zur Seite steht dabei Bernhard Peters, der weiterhin für das Scouting und den Jugendbereich zuständig bleibt. Beiersdorfer macht damit künftig den Job, mit dem er sich erst für den HSV interessant gemacht hatte – als Kaderplaner. Diesen Beitrag weiterlesen »
CL und EL: Spannende Lose für die deutschen Teams
Die Viertelfinal-Partien der Champions League sowie der Europa League sind ausgelost. Die drei verbliebenen deutschen Teams haben überaus spannende Lose erhalten. Aller Voraussicht nach ist für den VfL Wolfsburg in der Runde der letzten Acht der Königsklasse Endstation. Die Bayern haben hingegen sehr gute Aussichten auf das Halbfinale. Und Dortmund erwarten Emotionen pur.
Die deutschen Gegner in der Champions League
Der VfL Wolfsburg trifft auf Real Madrid im Viertelfinale der Königsklasse. Die erste Partie am 06.04.2016 findet in der heimischen VW Arena statt. Sechs Tage später sieht man sich im Bernabeu wieder. Der FC Bayern muss seine Kräfte mit Benfica Lissabon messen. Am 05.04.2016 spielt man erst einmal in der Allianz Arena, um acht Tage später das Rückspiel in Portugal auszutragen.
In den beiden anderen Partien treten der FC Barcelona gegen Atletico Madrid zum spannenden Spanienderby sowie Paris Saint-Germain gegen Manchester City zum Duell der Scheich-Klubs an. Barca ist fraglos Favorit. Einen solchen gibt es in den Spielen zwischen den Citizens und PSG nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Transferbann: Real hält Bayern für den Verräter
Es ist nicht klar, ob die Verdächtigungen, die Real Madrid gegen den FC Bayern München hegt, tatsächlich zutreffen – oder überhaupt existieren. Jedoch falls ja, so sind die Königlichen dem deutschen Rekordmeister wohl voll ins offene Messer gelaufen. Aber der Reihe nach: Real wurde von der FIFA mit einem Transferbann wegen Verstößen gegen die Wechselvorschriften bei minderjährigen Spielern belegt. Die Königlichen sind darüber nicht sonderlich erbaut – und halten sich wenig überraschend für unschuldig. Tatsächlich widerlegen sie sich diesbezüglich aber gleich selbst. In ganz Madrid sucht man nämlich inzwischen nach dem „Verräter“, der Real (und auch Atletico) bei der FIFA verpfiffen hat. Dies ist nicht unbedingt das Verhalten eines Unschuldigen. Und inzwischen glaubt man laut der spanischen Zeitung „Sport“ die „Schlange im Garten“ gefunden zu haben: Der FC Bayern München soll es sein, der Real beim Weltverband angeschwärzt hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kleines Nordderby: Allofs stänkert gegen Werder
Wenn der SV Werder Bremen im kleinen Nordderby auf den VfL Wolfsburg trifft, ist es für einige Teilnehmer stets ein Wiedersehen mit dem Ex-Verein: Innenverteidiger Naldo ist bei den Hanseaten beispielsweise zum Nationalspieler gereift. Und Wölfe-Manager Klaus Allofs formte aus Bremen einen Stammgast in der Champions League. Der Abschied des heute 58-Jährigen stieß vielen Bremern sauer auf. Dabei war es nicht nur der Umstand, dass Allofs Werder ausgerechnet mit Wolfsburg tauschte, das nirgendwo sonderlich beliebt ist, der die Fans störte (und Verantwortlichen) störte. Auch der Satz, er habe in Bremen „ein bestelltes Feld“ hinterlassen, wirkte für den Klub, der seit dem Abschied von Allofs drei Jahre hintereinander nur gegen den Abstieg kämpfte, wie ein schlechter Witz. Die jüngsten Bemerkungen des Wölfe-Bosses dürften seine Popularität in Bremen nicht eben steigern.
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UEFA Fünf-Jahres-Wertung: Gute Position für die Bundesliga
Man kann sich kaum mehr daran erinnern: Doch es gab eine Zeit, als die Bundesliga hart darum kämpfen musste, in der Fünf-Jahres-Wertung den dritten Rang von Italien zurückzuerobern, um so einen vierten Champions League-Startplatz zurückzugewinnen. In der vergangenen Saison kehrten diese Gedanken schmerzlich zurück: Die Finalteilnahme von Juventus Turin weckte entsprechende Ängste. Doch faktisch sind diese wohl unbegründet. Die höchste deutsche Spielklasse muss nicht nur nicht um den dritten Platz zittern, sondern schickt sich an, die dauerhafte Nummer zwei in Europa zu werden.
Deutschland hat England überholt Diesen Beitrag weiterlesen »
ManCity: 200 Millionen Paket für de Bruyne?
Kevin de Bruyne wird seine Karriere wohl sicher nicht beim VfL Wolfsburg beenden. Der Belgier hat das Interesse der größten Vereine des Kontinents geweckt und würde sich einem solchen auch gerne anschließen. Nur: Wann folgt der Transfer? Bislang stellte sich der VfL Wolfsburg quer, doch Manchester City bereitet derzeit ein Angebot vor, dass die Wölfe nachdenklich machen könnte. Zumindest berichtet dies der „Daily Mirror“. Der Offensivspieler soll demnach der teuerste Transfer der Premier League-Geschichte werden.
200 Millionen Euro insgesamt für de Bruyne
Die Citizens wollen, so der Bericht, insgesamt 200 Millionen Euro für den 24-Jährigen ausgeben. Die Ablöse für de Bruyne soll bei 80 Millionen Euro liegen. Nie war ein Spieler so teuer, der in die Premier League gewechselt ist. Der Belgier soll darüber hinaus einen Vertrag bis 2021 unterschreiben, der ihm Brutto jedes Jahr 20 Millionen Euro garantieren wird – insgesamt also 120 Millionen Euro, Gehaltsmäßig ist dies eine Offerte, die nicht einmal der von VW gedopte VfL mitgehen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »